UX & Customer Experience
Digitale Transformation
Eine gute B2B Customer Journey beantwortet jeder Rolle im Buying Center ihre Fragen dort, wo sie sucht. Dafür brauchst du ein klares Bild der Rollen, eine Map der Touchpoints pro Phase und eine Plattform, die überall dieselben aktuellen Informationen ausspielt.
{{summary}}
Dein Vertrieb bekommt eine Anfrage. Im ersten Call wird klar: Das Einkaufsteam hat die Datenblätter längst verglichen. Zwei Wettbewerber stehen auf der Shortlist. Fachabteilung, IT und Einkauf haben sich intern abgestimmt. Es ist euer erster Kontakt. Trotzdem seid ihr spät dran.
Die B2B Customer Journey ist der gesamte Weg, den ein Unternehmen vom ersten Problem bis zur Wiederbeauftragung eines Anbieters zurücklegt. Anders als im B2C entscheidet selten eine Person allein. Ein Buying Center aus Fachabteilung, IT, Einkauf und Geschäftsführung durchläuft die Phasen gemeinsam, oft parallel und mit Rückschritten.
Auf Deutsch heißt Customer Journey „Kundenreise“. Oft fallen auch die Begriffe Buyer Journey oder User Journey. Gemeint ist meist dasselbe.
An einer B2B-Kaufentscheidung sind im Schnitt 13 interne und 9 externe Personen beteiligt. Das zeigt eine Befragung von Forrester unter knapp 18.000 Einkaufenden weltweit. Bei komplexen Käufen sind es noch mehr.
Die IT kommt oft erst spät dazu. Dann stellt sie Fragen, die früh hätten beantwortet sein müssen. Plane Inhalte für sie deshalb schon in der Consideration-Phase ein.
Die meisten Modelle teilen die B2B Customer Journey in fünf Phasen: Awareness, Consideration, Decision, Retention und Advocacy. Die ersten drei führen zum Kauf, die letzten beiden entscheiden über Folgeaufträge und Empfehlungen. Im B2B zählen gerade die späten Phasen, weil Verträge oft über Jahre laufen und Ersatzteile, Updates oder Erweiterungen nachkommen.
In der Decision-Phase wollen Einkaufende Belege sehen. Laut Forrester kaufen über 60 Prozent vorab eine Testphase oder ein Pilotprojekt. Nur gut ein Drittel plant danach den vollen Einstieg beim selben Anbieter.
Das Phasenmodell vereinfacht. In der Praxis springen Buying Center zwischen den Phasen. Kommt eine neue Person ins Team, beginnt die Recherche oft von vorn. Plane deshalb Touchpoints, die auch beim zweiten Besuch etwas Neues bieten.
Eine Customer Journey Map ist eine visuelle Übersicht, die zeigt, welche Rolle im Buying Center in welcher Phase welche Frage hat und wo sie die Antwort sucht. Du baust sie in fünf Schritten: Daten sammeln, Personas schärfen, Buying Jobs zuordnen, Touchpoints prüfen und Lücken schließen.
Wir haben festgestellt: Die größten Lücken entstehen oft an den Übergaben zwischen Marketing, Vertrieb und Service. Markiere diese Übergaben auf deiner Map gesondert.
Wie eine B2B Customer Journey in der Praxis aussieht, zeigt der Produktfinder KSB Select. KSB verkauft Pumpen und Armaturen an Fachleute aus Planung, Engineering und Einkauf. Die Journey dieser Zielgruppe ist typisch für den Maschinenbau: viele Beteiligte, ein riesiges Portfolio und hoher Bedarf an technischen Daten, lange bevor jemand den Vertrieb anruft.
Gemeinsam mit dem Customer Experience Team der KSB haben wir KSB Select entwickelt. Am Anfang stand eine Frage: Welchen Job will das Planungsteam erledigen? So sieht die Journey heute aus:
Das Beispiel zeigt: Die Journey funktioniert, wenn jeder Touchpoint die Frage seiner Phase beantwortet. Was das in Zahlen bringt, steht in der Case Study zu KSB Select.
Die meisten Brüche entstehen heute an digitalen Touchpoints, die nicht zusammenspielen. Das Einkaufsteam findet ein Produkt über die Suche, landet aber auf veralteten Datenblättern. Oder es fragt ChatGPT und bekommt Informationen, die ihr nie freigegeben habt. Für Verantwortliche im Digital Business ist die Journey deshalb auch eine Plattformfrage.
In der Praxis sehen wir drei Bruchstellen besonders oft:
CMS, PIM, Suche und Self-Service-Portal müssen zusammenspielen. Sonst gestaltet das Marketing Touchpoints, die die Technik nicht halten kann.
Ob deine Journey funktioniert, zeigen Kennzahlen entlang der Phasen. Für die frühen Phasen zählen Sichtbarkeit und qualifizierte Leads, für die Entscheidung Conversion und Dauer des Sales Cycles. Nach dem Kauf misst du Bindung und Wert: Kundenbindungsrate, Customer Lifetime Value und Net Promoter Score zeigen, ob aus einem Auftrag eine Partnerschaft wird.
Betreibt ihr einen B2B-Shop, gehört der durchschnittliche Auftragswert (Average Order Value) dazu. Er zeigt, ob Cross- und Upselling greifen.
B2B-Kaufentscheidungen dauern lange. Mehrere Rollen sind beteiligt. Die meiste Recherche läuft ohne euch. Eine Customer Journey Map macht sichtbar, welche Fragen offen bleiben. Ob ihr sie beantworten könnt, hängt an eurer Plattform.
Bei Bitgrip verbinden wir beides: die UX-Analyse der Journey und die Plattform dahinter, von CMS über PIM bis zur Suche. Für das Nutzungsverhalten setzen wir unter anderem auf Contentsquare. Willst du wissen, wo deine Journey heute bricht? Unser Plattform-Audit UX & Design zeigt es dir. Oder sprich direkt mit unseren Fachleuten.
Die B2B Customer Journey ist der Weg, den ein Unternehmen vom ersten Problem bis zur Wiederbeauftragung eines Anbieters geht. Sie umfasst alle Touchpoints vor, während und nach dem Kauf. Im B2B durchläuft ein ganzes Buying Center diese Reise.
Die meisten Modelle nutzen fünf Phasen: Awareness, Consideration, Decision, Retention und Advocacy. Die ersten drei führen zum Kauf. Die letzten beiden entscheiden über Folgeaufträge und Empfehlungen.
Du sammelst Daten aus Vertrieb, Service und Analytics und legst Personas für jede Rolle im Buying Center an. Dann ordnest du Fragen und Touchpoints den Phasen zu. Zum Schluss priorisierst du die Lücken und misst, ob deine Änderungen wirken.
Im B2B entscheiden mehrere Personen mit eigenen Fragen. Die Entscheidung dauert länger und verläuft selten linear. Nach dem Kauf geht die Beziehung oft über Jahre weiter, etwa mit Service, Updates und Ersatzteilen.
Für die frühen Phasen zählen Sichtbarkeit und die MQL-zu-SQL-Rate. Für die Entscheidung Conversion Rate und Dauer des Sales Cycles. Nach dem Kauf zeigen Kundenbindungsrate, Customer Lifetime Value und Net Promoter Score, wie gut die Beziehung läuft.
KI-Assistenten wie ChatGPT oder Gemini werden zum Touchpoint in der Recherche. Laut Forrester nutzen 94 Prozent der Einkaufenden KI im Kaufprozess. Wer in diesen Antworten fehlt, kann seltener auf der Shortlist landen.
Wo bricht deine B2B Customer Journey?
Wir prüfen deine digitalen Touchpoints und zeigen dir, an welchen Stellen Buying Center abspringen.
