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Content-Operations

01.07.2026

KI & Automatisierung im Content-Management: Praxisguide für Enterprise CMS 2026

KI & Automatisierung im Content-Management: Praxisguide für Enterprise CMS 2026

Das Thema kurz und kompakt

  • Entlang des gesamten Content-Prozesses: KI unterstützt von der Planung über Briefing und Erstellung bis zur Übersetzung, Personalisierung und Analyse. Die Steuerung und Qualitätsprüfung bleiben beim Menschen.  
  • CMS werden KI-nativ: Magnolia, CoreMedia und Storyblok bringen 2026 markensichere KI und KI-Agenten direkt ins CMS. Die großen Suiten Salesforce und Adobe treiben parallel agentische Workflows.  
  • KI braucht eine Datenbasis: Produktive KI funktioniert nur mit sauberen, integrierten Daten. Plattformen wie Boomi schaffen diese Grundlage, bevor Content-Tools überhaupt Wirkung zeigen.  
  • Suche und Personalisierung per KI: Coveo liefert mit zwölf parallelen ML-Modellen relevante Ergebnisse in Echtzeit und steigert die Conversion Rate um bis zu 25 Prozent.  
  • Sichtbarkeit verschiebt sich zu GEO: Content muss heute auch in AI Overviews, ChatGPT und Gemini auftauchen, nicht mehr nur in der klassischen Google-Ergebnisliste. Das verändert, wie du schreibst und strukturierst.
  • Entlang des gesamten Content-Prozesses: KI unterstützt von der Planung über Briefing und Erstellung bis zur Übersetzung, Personalisierung und Analyse. Die Steuerung und Qualitätsprüfung bleiben beim Menschen.  
  • CMS werden KI-nativ: Magnolia, CoreMedia und Storyblok bringen 2026 markensichere KI und KI-Agenten direkt ins CMS. Die großen Suiten Salesforce und Adobe treiben parallel agentische Workflows.  
  • KI braucht eine Datenbasis: Produktive KI funktioniert nur mit sauberen, integrierten Daten. Plattformen wie Boomi schaffen diese Grundlage, bevor Content-Tools überhaupt Wirkung zeigen.  
  • Suche und Personalisierung per KI: Coveo liefert mit zwölf parallelen ML-Modellen relevante Ergebnisse in Echtzeit und steigert die Conversion Rate um bis zu 25 Prozent.  
  • Sichtbarkeit verschiebt sich zu GEO: Content muss heute auch in AI Overviews, ChatGPT und Gemini auftauchen, nicht mehr nur in der klassischen Google-Ergebnisliste. Das verändert, wie du schreibst und strukturierst.

KI im Content-Management automatisiert und verbessert die gesamte Wertschöpfungskette, von der Planung über die Erstellung bis zur Analyse. Der größte Hebel liegt im Zusammenspiel: saubere Datenbasis, KI-Funktionen im CMS und eine Content-Strategie, die auf AI-Sichtbarkeit ausgelegt ist. Trotzdem reicht es natürlich nicht aus, einfach irgendein KI-Tool einzuführen und den gesamten Prozess blindlings zu automatisieren. In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf es 2026 ankommt.

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Künstliche Intelligenz im Content-Management

KI-gestützte Systeme analysieren Marktdaten, Zielgruppenverhalten und Content-Performance und treffen daraus datenbasierte Entscheidungen. Sie erstellen personalisierte Inhalte, optimieren Inhalte für Suche und AI-Systeme und erlauben A/B-Tests in einem Umfang, der vorher nicht machbar war. KI muss als fester Bestandteil in Content-Management-Prozesse integriert werden, statt nur als isolierte Technologie sporadisch zum Einsatz zu kommen.  

Die größten Potenziale entstehen, wenn du KI-Tools mit deinem bestehenden Enterprise-CMS verbindest. Moderne Digital Experience Platforms integrieren KI direkt in die Redaktionsabläufe und schaffen so einen durchgängigen Optimierungskreislauf ohne Medienbrüche.

Content Planning

KI-Tools beschleunigen Marktanalyse und Themenrecherche spürbar. Statt manuell zu recherchieren, werten intelligente Systeme große Datenmengen aus, finden relevante Themen und schätzen deren Marktpotenzial ein. Wertvoll wird es bei der Distribution: Welche Inhalte gehören in welche Sprachen und Märkte und zu welchem Zeitpunkt?  

KI-gestützte Analysewerkzeuge erkennen Trends früher als klassische Methoden und prognostizieren, wie einzelne Content-Formate voraussichtlich performen. So entsteht eine Content-Strategie, die auf Daten beruht, Ressourcen gezielt einsetzt und die Reichweite messbar erhöht.

Guidelines und Briefings

KI macht Content-Guidelines konsistenter. Sie hilft, aus groben Ideen klare Richtlinien zu entwickeln und bestehende Vorgaben auf Vollständigkeit und Eindeutigkeit zu prüfen. Im Dialog testest du, ob ein Briefing präzise genug ist, um verlässliche Ergebnisse zu liefern.  

Die Kombination aus Keyword-Analyse, Produktabgrenzung und klaren Persona-Definitionen schafft die Basis für skalierbare Content-Qualität. Ein gutes Briefing entscheidet über das Ergebnis: Je präziser du beschreibst, was du erreichen willst, desto besser der Output.

Content-Erstellung und -Optimierung

Der eigentliche Content-Erstellungsprozess erfolgt heute in einem hybriden Ansatz: KI übernimmt die Grundstruktur und Rohfassung, während menschliche Expertise für Verfeinerung, Faktencheck und strategische Ausrichtung sorgt. Je nach Komplexität erfolgt die Erstellung schrittweise mit spezifischen Prompts für verschiedene Textabschnitte oder in einem durchgängigen Prozess für kürzere Inhalte.

Iterationen werden sowohl manuell als auch KI-gestützt durchgeführt. KI-Tools können Texte auf Tonalität, Zielgruppeneignung und SEO-Optimierung prüfen, bevor die finale menschliche Review erfolgt. Diese Arbeitsteilung ermöglicht es, in kürzerer Zeit qualitativ hochwertigere Inhalte zu produzieren.

Spielerisches Iterieren mit KI etabliert Best Practices und steigert langfristig die Effizienz. Ziel ist es, Effizienz in der Masse zu erreichen. Erfahre, wie Bitgrip KI-gestützte Content-Strategien für Unternehmen entwickelt.

CMS mit eigener KI: Was Magnolia, CoreMedia und Storyblok 2026 bieten

Führende Enterprise-CMS setzen 2026 auf eigene KI-Engines. Der Vorteil: KI-Funktionen sind direkt in die Redaktionsabläufe integriert, ohne separates Tool.

CoreMedia setzt auf den nativen Copilot CoreMedia KIO, der inzwischen produktiv im Einsatz ist. KIO läuft auf jedem gängigen LLM und in jeder Cloud, auch On-Premises, und lässt sich per KI-Playbooks in natürlicher Sprache steuern. Jeden KI-Vorschlag gibt am Ende ein Redakteur frei. Seit Anfang 2026 sind Personalisierung und A/B-Testing zudem nativ im Content-Workflow verankert; als Zukunftsthema arbeitet CoreMedia bereits an Brand Agents.

Magnolia hat 2026 KI ins Zentrum der Plattform gerückt. Mit Agentic AI gibt es einen Orchestration Layer, der Aufgaben über CMS, CRM und Analytics hinweg steuert. Dazu kommen zwei neue Produkte: Magnolia Answers, ein KI-Chatbot auf Basis deines Website-Contents, und Magnolia Conversions, eine KI-gestützte Conversion-Analyse direkt im CMS. Über das Model Context Protocol (MCP)

Bei Storyblok laufen die KI-Funktionen in einer AI Suite zusammen: Übersetzung, SEO, Alt-Text und Barrierefreiheit. Kern sind drei Bausteine: die Ideation Room als KI-gestützter, kollaborativer Entwurfsraum, FlowMotion zur visuellen Orchestrierung von KI-Agenten mit Freigabe durch den Menschen, und ein nativer MCP Server, der beliebige KI-Agenten mit vollem Kontext aus Struktur, Schema und Brand Voice an den Content-Layer anbindet.

Über die CMS-Anbieter hinaus treiben die großen Plattformen das Thema in Richtung agentischer Workflows. Salesforce hat Einstein zu Agentforce weiterentwickelt: autonome Agenten auf Basis der Data Cloud, mit Agent Builder, Multi-Agent-Orchestrierung, menschlicher Kontrolle und dem Einstein Trust Layer für Governance.  

Adobe verfolgt mit GenStudio, Firefly und dem Experience Platform Agent Orchestrator eine agentische Content Supply Chain über Planung, Erstellung, Aktivierung und Reporting hinweg, inklusive kommerziell sicherer Firefly-Modelle, Brand-Governance und C2PA-Herkunftsnachweisen.

Der gemeinsame Nenner 2026: markensichere, native KI plus Agenten mit menschlicher Kontrolle und Anbindung per MCP an eine saubere Datenbasis.

Der entscheidende Vorteil dieser integrierten Ansätze liegt in der nahtlosen Abstimmung aller Komponenten. Unternehmen erhalten eine durchgängige Lösung aus einer Hand, bei der KI-Funktionen perfekt mit den bestehenden CMS-Workflows harmonieren. Dies reduziert Integrationsaufwand und sorgt für konsistente Nutzererfahrungen.

Zukunftsweisend sind Integrationen wie Langdock, die externe KI-Plattformen mit CMS-Systemen verbinden. CoreMedia entwickelt bereits entsprechende MCP-Server für solche Anbindungen. Bitgrip berät Sie bei der Auswahl des optimalen CMS mit KI-Integration. Timmo Köhler, CEO @Bithrip

Alternative: KI von Drittanbietern integrieren

Spezialisierte 3rd-Party-Anbieter bieten oft gezielteren Mehrwert für spezifische Anwendungsfälle. Content Type Generatoren wie die von Contentful automatisieren strukturierte Inhalte, während KI-getriebene Search & Merch Lösungen bei FirstSpirit die Produktfindung optimieren. Diese modularen Ansätze ermöglichen es, aus bewährten KI-Komponenten maßgeschneiderte Lösungen zusammenzustellen.

Der Ansatz der „Composable Architecture“ bietet besondere Flexibilität: Sollte eine KI-Komponente nicht wie gewünscht performen, lässt sie sich problemlos gegen Konkurrenzprodukte austauschen. Per Konfiguration können Unternehmen sogar eigene Large Language Models wie Ollama einsetzen – besonders wertvoll für sehr spezielle Content-Anforderungen oder strenge Datenschutzrichtlinien.

Diese Flexibilität macht 3rd-Party-Lösungen besonders attraktiv für Unternehmen, die nicht das gesamte Produktportfolio eines CMS-Anbieters nutzen möchten oder spezifische AI-Funktionen benötigen, die proprietäre Lösungen nicht abdecken.

CMS-native KI oder Best-of-Breed? Eine Orientierung

Welcher Weg passt, hängt vor allem davon ab, wie komplex dein Anwendungsfall ist. Die folgende Tabelle hilft bei der ersten Einordnung.

Kriterium CMS-native KI Best-of-Breed (Drittanbieter)
Integrationsaufwand Gering, da vorintegriert Höher, dafür gezielt steuerbar
Funktionstiefe Breit, auf CMS abgestimmt Sehr tief im Spezialfall (z. B. Suche)
Austauschbarkeit An den Anbieter gebunden Komponenten frei tauschbar
Datenschutz Anbieterabhängig Eigene LLMs / EU-Hosting möglich
Typischer Einsatz Redaktion, Content-Ops Suche, Personalisierung, RAG

Die Datenbasis entscheidet, ob KI überhaupt funktioniert

Eine Frage geht in der KI-Diskussion oft unter: Woher kommen eigentlich die Daten, mit denen die KI arbeitet? In vielen Unternehmen liegen sie verteilt in ERP, CRM, PIM und Shop, oft in unterschiedlichen Formaten. Solange diese Quellen nicht zusammenkommen, bleibt jede KI-Anwendung auf lückenhaften Informationen sitzen.  

Hier setzen Integrationsplattformen an. Sie verbinden die Systeme, gleichen Daten ab und stellen sie über APIs bereit. Fürs Content-Management ist vor allem der Zugriff auf externe Quellen relevant: Produktkataloge, Preislogiken oder Übersetzungsinformationen fließen so strukturiert ins CMS, statt manuell gepflegt zu werden.  

Wir arbeiten in diesem Feld unter anderem mit Boomi, einer Plattform für Integration, API-Management und die Steuerung KI-gestützter Workflows. Der Punkt dahinter gilt aber unabhängig vom Werkzeug: Wer die Datenbasis zuerst aufräumt, kommt bei KI schneller voran. In unseren Projekten verzögern sich die meisten KI-Vorhaben an unsauberen Daten.

KI-Suche: Content wird nur wirksam, wenn Nutzer ihn finden

Das beste Content-Management bringt wenig, wenn Nutzer im Katalog oder Wissensbereich nicht finden, was sie suchen. In großen B2B-Umgebungen mit tausenden Produkten und individuellen Preisen wird klassische Stichwortsuche schnell zum Engpass. KI-gestützte Suchplattformen gehen das anders an: Sie indexieren alle Datenquellen gemeinsam und bewerten Ergebnisse nach Relevanz, Kontext und Nutzerverhalten.  

Ein Beispiel aus dieser Kategorie ist Coveo. Die Plattform kombiniert mehrere Machine-Learning-Modelle, erkennt die Absicht hinter einer Suche und personalisiert Ergebnisse auch für anonyme Besucher. Generative Antworten zieht sie ausschließlich aus den indexierten Unternehmensinhalten, was das Risiko falscher Aussagen senkt.  

Von der internen Suche zur externen Sichtbarkeit: AI Search / GEO

Dieselbe Logik, die KI-Suche auf der eigenen Website antreibt, wirkt inzwischen auch außerhalb. Immer mehr Menschen recherchieren in AI Overviews, ChatGPT Search oder Gemini. Diese Systeme lesen deinen Content, fassen ihn zusammen und entscheiden, ob sie dich als Quelle nennen. Damit rückt eine neue Disziplin in den Fokus: GEO.  

GEO (Generative Engine Optimization) ist die Optimierung von Inhalten dafür, von generativen KI-Systemen erkannt, korrekt interpretiert und als Quelle zitiert zu werden.

Während klassisches SEO auf Platzierungen in der Trefferliste zielt, geht es bei GEO darum, dass eine KI deine Aussage übernimmt und auf dich verweist. Beide Disziplinen ergänzen sich, stellen aber unterschiedliche Anforderungen an Struktur und Sprache. Vier Dinge helfen in der Praxis:  

  • Direkte Antworten zuerst: Jeder Abschnitt beginnt mit einer klaren, in sich verständlichen Antwort von zwei bis drei Sätzen.  
  • Definitionen im Klartext: Aussagen nach dem Muster „X ist …“ lassen sich von KI sauber extrahieren.  
  • Klare Gliederung: Aussagekräftige Überschriften, Listen und Tabellen machen Inhalte maschinenlesbar.  
  • Belege und Einordnung: Konkrete Zahlen, Quellen und eigene Praxiserfahrung erhöhen die Chance auf ein Zitat.  

Praktisch zahlt guter Content damit doppelt: extern auf die Sichtbarkeit in KI-Antworten und intern auf die eigene KI-Suche. On-Site-Lösungen wie Magnolia Answers oder Coveo greifen auf denselben strukturierten Content zu. Wer ihn einmal sauber aufbaut, bedient beide Kanäle.

Spezielle KI-Anwendungsbereiche im Detail

Neben der reinen Texterstellung entfaltet KI in einzelnen Disziplinen besonderen Wert: in der Analyse, der Personalisierung, bei Übersetzungen, in der Bildbearbeitung und im Kundenservice. Wir zeigen, wo der Einsatz heute schon trägt und wo noch ein menschlicher Review nötig ist.

Analysen und SEO-Integration  

Moderne Systeme werten Content-Performance, SEO-Kennzahlen und Persona-Verhalten in einem Durchlauf aus. Der Vorteil liegt im fehlenden Tool-Bruch: KI-Dialog, Analysedaten und Content-Bearbeitung greifen direkt ineinander. Statt mühsamer manueller Auswertung fragst du im System: „Zieh die aktuellen Analysedaten, schlag eine Verbesserung vor und zeig mir die konkreten Schritte.“  

Übersetzungen optimieren  

Fachsprache lässt sich über Glossare und präzise Prompts gut bewältigen. Anspruchsvoll bleiben regionale Sprachvarianten, etwa der Unterschied zwischen französischem und Schweizer Französisch in der Industriekommunikation. Unsere Empfehlung: schrittweise vorgehen, mit den Märkten starten, die die geringsten Hürden haben. Deutsch-Englisch funktioniert exzellent, seltenere Kombinationen brauchen noch manuelle Reviews.  

Intelligente Bildgenerierung  

Reine Bildgenerierung für technische Industrieprodukte bleibt schwierig. Bildvarianten dagegen, also Ausschnitte, Perspektiven und Detailansichten, funktionieren bereits ausgezeichnet. Besonders wertvoll: Produkte in ihre Einsatzumgebung setzen. Statt aufwändiger Fotografie in der Fabrikhalle landet der Magnetsensor direkt in der realen Anwendung. So werden technische Produktbilder zu werblich wirksamem Material.  

Chatbots und Kundenservice  

Erfolgreiche Chatbots binden eine eigene Wissensbasis ein, inklusive interner Materialien. Der Aufbau läuft mehrstufig: Öffentlicher Content und Produktspezifikationen bilden die Basis, interne Support-Dokumente kommen berechtigungsgesteuert hinzu. Mit Magnolia Answers und Coveo gibt es dafür heute CMS-nahe Lösungen, die auf deinem echten Content aufsetzen.  

A/B-Tests neu gedacht  

KI erzeugt und analysiert Varianten weit über klassische A/B-Tests hinaus. Die zentrale Frage verschiebt sich: Performt ein Text universell besser, oder eignet sich jede Variante für ein bestimmtes Segment? Damit verschmelzen A/B-Testing und Personalisierung. Die Analyse zeigt, welche Variante gewinnt, und vor allem für welche Zielgruppe.

Personalisierung mit KI  

Aus Analysedaten entstehen präzise Prompts für zielgerichtete Content-Varianten. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Segmentierung auf Personas, heute schon möglich, und Hyperpersonalisierung auf Einzelpersonen als Ausblick. B2B-Unternehmen, die ihre Produktpalette in 30 Sprachen und 50 Ländern ausspielen, erstellen so systematisch personalisierte Inhalte, ohne ihre Ressourcen zu überlasten.  

Herausforderungen bei der KI-Einführung

Die größten Hürden bei der Einführung von KI im Content-Management liegen nicht in der Technologie selbst, sondern in organisatorischen Aspekten. Unternehmen müssen zunächst Compliance und Datenschutz klären, bevor sie KI-gestützte Systeme produktiv einsetzen können. Diese Herausforderungen sind jedoch durchaus lösbar – mit dem richtigen Partner und systematischem Vorgehen.

  • Firmenweite Lösungen etablieren: Du sorgst dafür, dass Assistenten entstehen, Prompts geteilt werden und Best-Practice-Bibliotheken gepflegt bleiben. Mitarbeitende lernen, ihre impliziten Arbeitsschritte zu dokumentieren und in klare Anweisungen zu übersetzen.  
  • Daten und Tools sauber integrieren: KI soll Workflows vereinfachen, nicht noch ein Tool obendrauf legen. In B2B-Umgebungen ist das wegen komplexer Systeme und strenger Berechtigungen besonders anspruchsvoll. Genau hier setzt eine Integrationsschicht wie Boomi an.  
  • Change Management nicht vergessen: KI-Empfehlungen wirken erst, wenn Teams lernen, sie zu bewerten, anzunehmen oder begründet abzulehnen. Wer das ausklammert, hat ein starkes Werkzeug, das niemand nutzt.

Die Vorteile von KI im Content-Management auf einen Blick

Der größte Vorteil liegt in besseren Prozessen durch bewusste Reflexion: Was mache ich wann, warum und wie? Diese Auseinandersetzung verbessert die Ergebnisse und entwickelt die Mitarbeitenden weiter. Dazu kommen Effizienz, Personalisierung und datenbasierte Entscheidungen.  

  • Mehr Tempo bei Routine: Automatisierte Erstellung, Übersetzung und Analyse reduzieren wiederkehrende Aufgaben deutlich.  
  • Mehr Raum für Strategie: Teams konzentrieren sich auf kreative und konzeptionelle Arbeit.  
  • Erweiterte Personalisierung: Content-Varianten für verschiedene Zielgruppen werden ohne Überlastung machbar.  
  • Bessere Entscheidungen: Datenbasierte Insights und präzisere Vorhersagen über Content-Performance.

Praxisbeispiel: KI-gestützte Übersetzung bei der KSB Group

Beim globalen B2B-Webrelaunch der KSB Group haben wir KI-gestützte Übersetzungsprozesse eingeführt. Das Ergebnis: deutlich mehr Tempo und höhere Qualität in der mehrsprachigen Content-Erstellung, gerade bei technischer Fachsprache.  

Besonders die Fachsprache-Übersetzung ist bei technischen Industrieprodukten eine zentrale Hürde. Mit systematischen Glossaren und sauberen Prompts haben wir hier eine verlässliche Qualität erreicht. Am Ende haben wir 37 Sprachversionen veröffentlicht.

Fazit: KI macht Content-Qualität endlich skalierbar

KI im Content-Management ist mehr als ein Hype. Sie hebt die Qualität auf eine neue Stufe, wenn das Zusammenspiel stimmt: saubere Datenbasis, KI im CMS, eine auf AI-Sichtbarkeit ausgelegte Strategie und Teams, die mit den Werkzeugen umgehen können. Die Technik allein genügt dafür nicht.  

Der entscheidende Paradigmenwechsel: bei gleichem Aufwand das Zehnfache an Qualität. Wer jetzt anfängt, KI systematisch zu integrieren, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Wir bei Bitgrip begleiten dich dabei end-to-end: von der Datenbasis über KI-native CMS bis zur KI-Suche.

FAQ

Was ist KI im Content-Management?  

KI im Content-Management bezeichnet den Einsatz lernfähiger Algorithmen, um Content-Erstellung, -Verwaltung, -Analyse und -Personalisierung zu automatisieren und zu verbessern. Anders als klassische Automatisierung kann KI aus Daten lernen, sich anpassen und komplexe Entscheidungen treffen.

Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?  

GEO ist die Optimierung von Inhalten dafür, von generativen KI-Systemen wie AI Overviews, ChatGPT Search oder Gemini erkannt, korrekt interpretiert und als Quelle zitiert zu werden. Während SEO auf Rankings zielt, sorgt GEO dafür, dass KI deine Aussagen übernimmt und auf dich verweist. Klare Definitionen, direkte Antworten und gute Struktur sind dabei entscheidend.  

Was ist Agentic AI im Content-Management?  

Agentic AI bezeichnet KI, die Prozesse über mehrere Systeme hinweg orchestriert, statt nur einzelne Aufgaben zu erledigen. Magnolia hat 2026 einen solchen Orchestration Layer eingeführt, der CMS, CRM und Analytics verbindet, Optimierungspotenziale erkennt und fertige Handlungsempfehlungen liefert.  

Was ist der Unterschied zwischen KI und Automatisierung?  

Automatisierung führt vordefinierte Prozesse nach festen Regeln aus. KI ist lernfähig, erkennt Muster und trifft eigenständig Entscheidungen auf Basis von Daten. Automatisierung folgt starren Wenn-Dann-Strukturen, KI entwickelt flexible Antworten auf komplexe Aufgaben.  

Wie sicher ist der Einsatz von KI im Content-Management?  

Mit dem richtigen Partner und durchdachten Datenschutzkonzepten ist KI-Einsatz DSGVO-konform möglich. Entscheidend sind klare Datenflüsse, sichere Hosting-Umgebungen und transparente Compliance. Plattformen wie Coveo (EU-Hosting, ISO 27001) und Boomi (zentrale Governance) unterstützen das nativ.

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