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Künstliche Intelligenz

Spätestens wenn der Katalog wächst, die Suche nicht mitkommt, und aus jeder erfolglosen Suche eine Vertriebsanfrage wird, kommt die Zeit zum Handeln. Dieser Artikel zeigt, warum die Produktsuche in großen B2B-Katalogen scheitert, was eine semantische KI-Suche anders macht und wer eine solche Plattform für deinen Shop baut.
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Stell dir einen Einkäufer vor, der in deinem Shop ein bestimmtes Ersatzteil für eine ältere Maschine sucht. Er kennt die Anwendung, aber nicht die exakte Artikelnummer. Er tippt ein paar Begriffe ein, bekommt 800 Treffer, keiner davon passt. Also klickt er sich durch zwölf Filter, findet immer noch nicht das Richtige und ruft am Ende bei deinem Vertrieb an. Rechne das auf tausende Anfragen pro Monat hoch, und du siehst, was eine schwache Produktsuche in einem großen technischen Katalog kostet: Umsatz, Vertriebszeit und Geduld deiner Kunden.
Die meisten Produktsuchen im B2B scheitern an drei Dingen: Sie suchen nach exakter Übereinstimmung statt nach Bedeutung, sie sind nicht fehlertolerant, und sie verteilen die Arbeit auf den Nutzer. Ohne genaue Artikelnummer landet man im Filter-Labyrinth. Bei Katalogen mit hunderttausenden Positionen kostet das jeden Tag Umsatz.
Klassische Suchsysteme gleichen Zeichenketten ab. Ein Tippfehler, ein Synonym oder eine umgangssprachliche Bezeichnung, und der Treffer bleibt aus, obwohl das Produkt im Katalog liegt. Dazu kommt die Datenlage: Produktdaten stecken im PIM, technische Datenblätter und CAD-Dateien im DAM, Preise im ERP, Servicewissen im Support-System. Solange diese Quellen getrennt bleiben, kann keine Suche konsistent relevant sein.
Eine semantische KI-Suche versteht, was der Nutzer meint, nicht nur, was er tippt. Kunden beschreiben ihren Bedarf in natürlicher Sprache, und das System liefert passende Produkte, ohne sie durch Filter zu schicken. Sie ist fehlertolerant, erkennt Synonyme und technische Kontexte und wird mit jeder Interaktion besser.
Der Unterschied ist im Alltag sofort spürbar. Statt „Dichtung 12mm NBR" exakt eingeben zu müssen, beschreibt der Kunde, wofür er das Teil braucht. Die Suche interpretiert die Anfrage, gleicht sie gegen einen einheitlichen Index aus allen Datenquellen ab und sortiert die Treffer nach Relevanz und Geschäftsziel.
Personalisierung bei der B2B-Produktsuche ist die Anpassung von Suchergebnissen, Empfehlungen und Navigation an den einzelnen Nutzer und sein Unternehmen, in Echtzeit und auf Basis von Rolle, Kaufhistorie und Verträgen. Anders als im B2C zählen dabei kundenindividuelle Preise, Rahmenverträge, Rollen und Rechte sowie mehrstufige Einkaufsprozesse.
Ein und dasselbe Produkt kann für zwei Kunden unterschiedliche Preise, Verfügbarkeiten und Freigaben haben. Ein technischer Einkäufer sucht anders als ein Instandhalter. Eine gute Suchplattform berücksichtigt diese Unterschiede und funktioniert auch dann, wenn der Nutzer noch nicht angemeldet ist. Sie erkennt die Absicht aus dem Verhalten in der Sitzung und liefert relevante Ergebnisse für bekannte wie anonyme Nutzer, bei anonymen auf Basis des Sitzungsverhaltens, bei bekannten zusätzlich anhand von Rolle, Verträgen und Historie. Wichtig zur Einordnung: Diese Personalisierung ist eine Funktion der Plattform, keine redaktionelle Content-Arbeit. Sie entsteht aus deinen bestehenden Daten und Regeln.
Über die reine Suche hinaus deckt eine solche Plattform mehrere Felder ab:
Welche Wirkung das im Commerce hat, zeigen die Kennzahlen der Coveo-Plattform:
Relevanz wird 2026 vom Wettbewerbsvorteil zur Erwartung. KI-gestützte Suche und KI-Agenten bestimmen zunehmend, wie B2B-Käufer Produkte finden und bewerten. Wer jetzt in eine bessere Produktsuche investiert, ist vorbereitet, wenn statische Katalogseiten nicht mehr genügen.
Die aktuellen Forrester-Prognosen für 2026 stützen das aus zwei Richtungen. Erstens gewinnt belegbarer Erfolg an Gewicht: Laut Forrester überholt „proof of success" die Markenreputation als wichtigster nicht-technischer Kauftreiber, während KI-gestützte Suche die Produktentdeckung antreibt. Zweitens bleibt der Mensch wichtig. Forrester erwartet, dass Käufer sich verstärkt an Produktexperten wenden, um KI-Ergebnisse zu validieren, gerade in der entscheidenden Kaufphase. Eine gute Suchplattform und dein Vertrieb gehören somit zusammen. Die Technik liefert Relevanz, dein Vertrieb liefert die Validierung.
Eine semantische KI-Suche für einen komplexen B2B-Shop baut ein Partner mit drei Kompetenzen: tiefes Verständnis komplexer Datenlandschaften, Erfahrung mit B2B-Prozessen und Frontend-Stärke. Bitgrip bringt das als Coveo-Partner zusammen und setzt Projekte end-to-end um, von der Architektur bis zum Go-live.
Coveo ist eine KI-gestützte Such- und Personalisierungsplattform für Enterprise-Unternehmen. Sie führt Produktdaten, Dokumente, Service-Cases und interne Inhalte in einem einheitlichen Index zusammen und liefert jedem Nutzer in Echtzeit relevante Ergebnisse, in Commerce, Service, Workplace und Website. Für Kunden in Europa hostet Coveo die Daten in Rechenzentren in Frankreich und Irland und erfüllt Standards wie ISO 27001 und SOC 2. Damit lässt sich Personalisierung DSGVO-konform umsetzen.
Bitgrip übernimmt die technische Umsetzung: Architekturplanung, Anbindung der bestehenden Systeme über die vorhandenen Konnektoren und Schnittstellen sowie die Frontend-Entwicklung, die rund 70 Prozent der Implementierungsarbeit ausmacht. Als offizieller Partner haben wir direkten Zugang zu Coveo-Expertise und aktuellen Plattform-Features. Eine Umsetzung ist in der Regel in 8 bis 12 Wochen produktiv.
Eine schwache Produktsuche kostet in großen B2B-Katalogen jeden Tag Umsatz und Vertriebszeit. Der schnellste Weg zu spürbarer Wirkung führt über eine semantische, KI-gestützte Suche. Sie versteht den Bedarf in natürlicher Sprache, personalisiert Ergebnisse und Empfehlungen aus deinen bestehenden Daten und entlastet über Self-Service auch deinen Vertrieb. Das wird 2026 zum Standard, den deine Kunden erwarten.
Willst du wissen, wie eine solche Suchplattform für deinen Katalog aussieht? Sprich mit den Bitgrip-Experten für Coveo und lass uns deine Produktsuche in einem ersten Gespräch einordnen.
Deutliche Zeichen sind hohe Absprungraten auf Suchergebnisseiten, viele Suchen ohne Treffer und ein Vertrieb, der ständig Produkte heraussucht, die eigentlich im Shop stehen. Wenn Kunden zum Telefon greifen, statt selbst zu finden, verliert die Suche Umsatz.
Ja. Eine semantische KI-Suche interpretiert den Bedarf aus ganzen Sätzen oder umgangssprachlichen Begriffen und liefert passende Produkte. Filter bleiben als Ergänzung möglich, sind aber nicht mehr der einzige Weg zum Ziel.
Über Kennzahlen wie Conversion Rate, Umsatz pro Besuch, Anteil erfolgreicher Suchen und Self-Service-Quote im Service. Diese Werte lassen sich vor und nach der Einführung vergleichen, sodass der Beitrag zum Umsatz sichtbar wird.
Zugang zu den relevanten Datenquellen (PIM, ERP, CAD, Content), einen klaren fachlichen Ansprechpartner und eine Priorisierung der wichtigsten Anwendungsfälle. Die technische Umsetzung und Integration übernimmt Bitgrip als Partner.
Ja. Mit einer Plattform wie Coveo, die Daten für europäische Kunden regional hostet und gängige Sicherheitsstandards erfüllt, lässt sich Personalisierung DSGVO-konform umsetzen. Zugriffsrechte aus den bestehenden Systemen werden dabei berücksichtigt.
Deine Produktsuche findet nicht, was deine Kunden suchen?
Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch einordnen, wo deine B2B-Produktsuche steht und wie eine semantische KI-Suche deinen Katalog beherrschbar macht. Die Bitgrip-Experten für Coveo zeigen dir, was für deinen Shop realistisch drin ist, von der Datenanbindung bis zum Go-live in 8 bis 12 Wochen.
