Digitale Transformation
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Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz ist im Unternehmensalltag angekommen. Rund 88 % der Unternehmen setzen KI in mindestens einer Funktion ein. Gleichzeitig zeigt sich ein anderes, weniger oft zitiertes Ergebnis: nur ein Bruchteil dieser Unternehmen schafft es bisher, KI auf Unternehmensebene zu skalieren und echten Business-Impact zu erzielen. Warum ist das so?
Für Marketing- und Vertriebsverantwortliche im industriellen Mittelstand zeigt sich dieses illustrierte Spannungsfeld (siehe dafür McKinsey-Studie „The State of AI in 2025“ ) sehr konkret. Die Ideen sind da, Use-Cases sind identifiziert, erste Potenziale sind berechnet. Doch sobald es in die Umsetzung geht, wird aus einer vielversprechendenInitiative ein komplexes Infrastrukturthema, denn:
Die eigentliche Herausforderung liegt selten in der KI-Technologie selbst. Sie liegt in der digitalen Plattform, auf der diese Technologie aufbauen soll.
Viele Unternehmen testen KI im Marketing, im Vertrieb oder im Kundenservice. Doch zahlreiche Initiativen bleiben im Pilotstadium stecken, statt in bestehende Prozesse integriert zu werden. Besonders deutlich wird das bei komplexeren Szenarien wie Self-Service-Angeboten, personalisierten Produktempfehlungen oder automatisierter Kundeninteraktion auf einer B2B-Plattform.

Digitale Transformation im Mittelstand bedeutet deshalb mehr als den Einsatz einzelner KI-Tools. Sie erfordert eine Plattform, die Daten, Systeme und Prozesse so miteinander verbindet, dass neue Anwendungen nicht jedes Mal bei null beginnen. Erst wenn diese strukturelle Basis steht, kann KI einen großen Impact leisten – technisch, organisatorisch und wirtschaftlich.
Viele Unternehmen im Mittelstand testen heute KI-Anwendungen – sei es im Marketing, im Vertrieb oder im Kundenservice. Erste Use Cases werden erfolgreich als Prototyp umgesetzt. Doch sobald aus einem Funktionsprototyp eine produktive Lösung entstehen soll, treten strukturelle Hürden auf.
Wissen Sie, ob Ihre B2B-Plattform wirklich AI-ready ist? Ob Chatbot, Produktsuche oder Personalisierung: Welche KI-Use Cases auf Ihrer B2B-Plattform wirklich funktionieren können, hängt von strukturellen Voraussetzungen ab. Unser Cheat Sheet fasst die entscheidenden Fragen und Kriterien kompakt zusammen – als praktisches Arbeitsmittel für Marketing und IT. Jetzt das Cheat Sheet kostenlos herunterladen.
Wie Jan-Henrik Hempel, CTO und Softwarearchitekt bei Bitgrip, bestätigt:
„KI ist das Raumteleskop, die Plattform die Versorgungseinheit: Ohne eine saubere digitale Basis verglühen viele Initiativen schon im Pilotstadium — nicht weil die Idee schlecht wäre, sondern weil die Infrastruktur sie ausbremst.“
Diese Einschätzung deckt sich mit den Ergebnissen einer aktuellen Analyse von Gartner. Gartner beobachtet, dass viele KI-Projekte zwar gestartet werden, aber häufig nicht über die Pilot- oder Experimentierphase hinauskommen. Der Grund hierfür liegt weniger in mangelnder Technologie, sondern vielmehr in Datenintegration, organisatorischen Abläufen und fehlender Infrastruktur, die eine produktive Nutzung über Einzelprojekte hinaus ermöglicht.
In vielen Unternehmen sind über Jahre hinweg verschiedene Systeme entstanden: ein PIM für Produktdaten, ein CRM für Kundeninformationen, ein CMS für Content, ein ERP für betriebliche Prozesse oder separate Länderseiten und E-Commerce-Instanzen. Diese Systeme funktionieren einzeln gut – aber als durchgängige, integrierte Plattform sind sie selten gedacht.
Sobald ein KI-Use Case, etwa eine intelligente Produktsuche, ein digitaler Self-Service-Assistant oder eine personalisierte Empfehlung, über mehrere dieser Systeme hinweg arbeiten soll, wird aus einer vielversprechenden Idee ein komplexes Integrationsprojekt. Datenformate müssen vereinheitlicht, Zugriffsrechte geklärt und technische Schnittstellen definiert werden.
Gerade im industriellen Mittelstand ist Internationalisierung ein strategischer Erfolgsfaktor. Doch wenn Produktdaten nicht in allen relevanten Sprachen strukturiert verfügbar sind, wenn Übersetzungen manuell organisiert werden müssen oder wenn Länderseiten technisch voneinander isoliert betrieben werden, wird jeder Rollout zu einem individualisierten Projekt.
Das bedeutet: Neue Funktionen lassen sich nicht einfach „ausrollen“, sondern müssen für jeden Markt separat konfiguriert werden. Diese Fragmentierung verlängert nicht nur Projektlaufzeiten, sondern verhindert auch, dass KI-Anwendungen effizient skaliert werden können.
Marketing- und Vertriebsteams stehen heute unter hohem Druck, digitale Self-Service-Angebote schneller bereitzustellen, Inhalte zu personalisieren und neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Doch solange jede Änderung an der Plattform durch langwierige IT-Tickets, komplexe Abstimmungsprozesse oder technische Abhängigkeiten blockiert wird, entsteht ein Innovationsstau.
Wenn Release-Zyklen mehrere Wochen dauern, externe Dienstleister keinen schnellen Zugriff auf relevante Daten erhalten oder Verantwortlichkeiten zwischen Fachbereichen unklar sind, wird selbst eine einfache Optimierung zu einem organisatorischen Großprojekt.
Wenn klar ist, warum viele KI-Initiativen im Pilot steckenbleiben, stellt sich die entscheidende Frage: Was braucht es konkret, damit KI im Mittelstand produktiv, skalierbar und wirtschaftlich wirksam wird? Nicht als isoliertes Innovationsprojekt. Sondern als nachhaltiger Bestandteil der digitalen Wertschöpfung.
Die Antwort liegt weniger in einzelnen Tools als in der strukturellen Reife der digitalen Plattform – und in einer klar definierten Plattformstrategie, die Architektur, Organisation und Investitionen miteinander verbindet.
KI ist kein kreatives Add-on, sondern ein datengetriebenes System. Produktinformationen, Spezifikationen, Medien, Markt- und Sprachvarianten müssen konsistent gepflegt und strukturiert vorliegen.
Entscheidend ist nicht, ob Daten irgendwo existieren, sondern ob sie automatisiert nutzbar sind. Wenn relevante Informationen verlässlich dokumentiert, versioniert und über APIs zugänglich gemacht werden können, wird aus einem zum Scheitern verurteilten KI-Use-Case ein realisierbares Feature.
Unternehmen, die hier investieren, schaffen nicht nur die Grundlage für KI, sondern für jede zukünftige digitale Erweiterung.
In vielen mittelständischen Unternehmen existieren leistungsfähige Einzelsysteme – ein PIM, ein CRM, ein CMS, ein ERP oder E-Commerce-Lösungen. Doch KI im Mittelstand entfaltet ihr Potenzial erst dann, wenn diese Systeme als Plattform zusammenspielen. Datenflüsse müssen systemübergreifend funktionieren. Schnittstellen müssen dokumentiert sein. Zentrale Services wie Login oder Suche sollten standardisiert bereitstehen. Je fragmentierter die Systemlandschaft, desto höher der Integrationsaufwand – und desto unwahrscheinlicher wird eine schnelle Skalierung von KI.
In dieser Situation verschiebt sich der Fokus: Weg von der Frage „Wie kann KI Mehrwert schaffen?“ hin zu „Warum können wir es technisch nicht umsetzen?“. Die Folge: Viele KI-Initiativen kommen nie über erste Gehversuche hinaus – nicht wegen mangelnder Technologie, sondern wegen fehlender digitaler Infrastruktur und Integration. Nur wenn Daten, Systeme und Prozesse verlässlich zusammenspielen, können KI-Anwendungen produktiv und wirtschaftlich genutzt werden.
Technische Voraussetzungen allein reichen nicht. Ebenso entscheidend ist organisatorische Klarheit.
Viele KI-Initiativen scheitern nicht an der Technologie, sondern an unklaren Zuständigkeiten bspw. zwischen Marketing, IT und Produktmanagement. Eine Plattformstrategie schafft hier Orientierung. Sie definiert ein gemeinsames Zielbild für die digitale B2B-Plattform, legt Rollen und Verantwortlichkeiten fest und sorgt dafür, dass neue Initiativen nicht isoliert entstehen, sondern strukturell eingebettet sind. Wie Jan-Henrik Hempel, CTO bei Bitgrip, es formuliert:
„Plattformstrategie ist kein technisches Roadmap-Dokument. Sie ist der Rahmen, in dem Zielbilder, Verantwortlichkeiten und Datenzugriffe so abgestimmt werden, dass Innovation nicht zum Einzelprojekt wird, sondern systematisch skalierbar ist.“
Erst wenn diese strategische Klammer existiert, können KI-Use-Cases effizient umgesetzt werden. Ohne klare Governance entsteht Reibung – mit klarer Plattformstrategie entsteht Handlungsfähigkeit.

Skalierbarkeit bedeutet im Kontext von KI vor allem Veränderungsfähigkeit. Neue Use Cases müssen testbar sein – idealerweise in einzelnen Märkten oder Segmenten – ohne dass sofort ein globales Transformationsprojekt ausgelöst wird. Wenn jede neue Idee 18 Monate Vorlauf benötigt, liegt das Problem nicht an fehlender Innovationskraft, sondern an strukturellen Limitierungen. Eine flexible Plattform verkürzt die Distanz zwischen Prototyp und produktivem Einsatz.
KI-Projekte werden häufig isoliert kalkuliert. Nachhaltiger erfolgreicher sind Unternehmen, die ihre Investitionen entlang einer klaren Plattformstrategie bündeln. Wenn ein gemeinsames Zielbild definiert ist – etwa eine integrierte, zentrale B2B-Plattform als digitaler Hauptvertriebskanal – zahlen Systemmodernisierungen, Integrationen und Relaunches auf dieses Ziel ein. Budgets werden dann nicht projektweise gedacht, sondern als Bausteine einer übergeordneten Entwicklung. Ein KI-Use-Case startet nicht bei null, sondern baut auf bereits geschaffenen strukturellen Grundlagen auf. AI-Readiness entsteht so nicht als Einzelmaßnahme, sondern als Ergebnis strategisch geführter Plattformentwicklung.
Sind die strukturellen Voraussetzungen geschaffen, stellt sich die nächste Frage: Wo entfaltet KI im Marketing und auf der Website tatsächlich messbaren Mehrwert? Nicht jede Automatisierung ist KI. Entscheidend ist, ob ein System lernt, Muster erkennt oder natürliche Sprache versteht – und ob es sinnvoll in die Plattform eingebettet ist. Im B2B-Kontext zeigen sich heute mehrere reale KI-Use Cases, die echten Mehrwert schaffen, wenn sie auf einer AI-ready Plattform stehen.
Eine KI-gestützte Suche geht weit über klassische Filter hinaus: Sie versteht semantische Zusammenhänge, interpretiert technische Begriffe und liefert kontextuell relevante Ergebnisse. Gerade bei komplexen Produktportfolios, wie sie bei vielen Industrieunternehmen üblich sind, verbessert eine intelligente Suche die Auffindbarkeit deutlich und reduziert Absprünge. Ein praktisches Beispiel, wie eine Plattform für internationale Produkt- und Kundenerlebnisse aufgebaut wurde, ist die globale Plattform der KSB Group, die Produktdaten über viele Sprachversionen und in verschiedenen spezialisierten Produktfinder- oder Beratungslösungen hinweg integriert und als zentrale Anlaufstelle für Kunden dient.
KI-Modelle können heute Texte generieren, die nicht nur wiederholen, sondern auf Mustern basieren und auf Zielgruppen abgestimmt sind – etwa:
Damit das funktioniert, braucht KI Zugang zu konsistenten Produkt- und Marketingdaten. Ohne gut strukturierte Daten entsteht zwar Text – aber wenig Mehrwert. Bitgrip hat beispielsweise mit der Phoenix Contact Asset-Plattform eine zentrale Plattform entwickelt, die Content und Assets zentral verwaltet und die Basis für automatisierte, KI-gestützte Content-Workflows schafft.
Echte Personalisierung nutzt Machine-Learning-Modelle, die Nutzerverhalten erkennen und Inhalte dynamisch anpassen. Im B2B-Bereich kann das bedeuten:
Auch wenn Personalisierung heute häufig als „Feature“ beworben wird, entfaltet sie ihren Wert erst, wenn sie auf einer Plattform läuft, die CRM-, PIM- und Web-Daten konsolidiert.
Ein Chatbot ist nicht automatisch KI. Erst wenn er natürliche Sprache versteht und auf strukturierte Produkt- und Nutzerdaten zugreift, wird er zu einem echten KI-Use Case. Solche KI-Assistenzsysteme können:
Im B2B-Kontext ist das besonders sinnvoll, da viele Kunden komplexe Informationen recherchieren und schnelle, kontextuelle Antworten brauchen.
Diese Use Cases funktionieren heute technisch – aber sie entfalten ihren Mehrwert nur dann, wenn sie auf einer AI-ready Plattform stehen. Denn selbst die beste KI-Funktion bleibt isoliert, wenn nicht:
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird Website-KI nicht zum „nice to have“, sondern zum wirtschaftlichen Wachstumstreiber.
Ein KI Chatbot für Website wird im B2B oft als logischer nächster Schritt diskutiert. Doch nicht jedes Unternehmen profitiert automatisch davon. Entscheidend ist nicht, ob ein Chatbot technisch möglich ist – sondern ob er ein reales Geschäftsproblem löst.
Ein Chatbot auf der B2B-Website lohnt sich vor allem dann, wenn Kunden komplexe Informationen suchen, häufig ähnliche Fragen stellen oder sich durch große Produktportfolios navigieren müssen. In solchen Fällen kann ein KI-gestützter Bot Anforderungen verstehen, Inhalte strukturieren und Orientierung bieten – insbesondere im Self-Service. Der Mehrwert entsteht dort, wo er Recherche verkürzt, Vertrieb entlastet oder Anfragen qualifiziert vorbereitet.
In der Praxis scheitern Chatbots selten an der Technologie. Sie scheitern an überzogenen Erwartungen und fehlendem Fokus. Wenn ein Bot sofort alle Produkte, Märkte und Sprachen abdecken soll, wird aus einer Innovationsidee schnell ein komplexes Transformationsprojekt. Ein Chatbot auf einer B2B-Website ist nur so gut wie die Daten, auf die er zugreift. Sind Inhalte inkonsistent oder Verantwortlichkeiten unklar, liefert er generische Antworten – und verliert Akzeptanz.
Der pragmatischere Ansatz ist ein klar definierter Markttest. Ein Land, ein Produktsegment, eine Sprache – mit messbarem Ziel. So lässt sich prüfen, ob der Chatbot tatsächlich Anfragen reduziert, Nutzer besser führt oder die Qualität von Leads verbessert. Wenn dieser Test funktioniert, kann der Anwendungsbereich schrittweise erweitert werden. So wird der Chatbot nicht zum Großprojekt mit unklarem ROI, sondern zu einem skalierbaren Baustein der digitalen Plattform.
Die Frage nach dem Budget einer KI-fähigen Plattform im Mittelstand wird häufig mit einer konkreten Initiative verknüpft: einem Chatbot, einer intelligenten Suche oder einer Personalisierung. Doch genau hier liegt oft der Denkfehler. Budget für KI darf nicht isoliert als Feature-Budget betrachtet werden. Denn in vielen Fällen ist nicht das KI-Feature teuer – sondern die strukturelle Vorbereitung.
Ein einzelner KI-Use-Case lässt sich technisch kalkulieren. Lizenz, Implementierung, Integration und Testing sind in der Regel klar abgrenzbar. Was Projekte jedoch verteuert, sind infrastrukturelle Lücken:
Dann wird aus einem kalkulierbaren Feature ein umfassendes Plattformprojekt. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, was das KI-Feature kostet, sondern wie die Plattform darauf vorbereitet ist.
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Wenn es keine klare Plattformstrategie gibt, werden grundlegende Fragen bei jeder Initiative neu diskutiert: Wer liefert welche Daten? Wer priorisiert Weiterentwicklungen? Welche Ziele verfolgt die Plattform insgesamt?
Fehlt die strategische Klammer, entstehen Mehrkosten durch doppelte Integrationen, unklare Zuständigkeiten und verlängerte Projektlaufzeiten. Eine definierte Plattformstrategie wirkt daher nicht als zusätzlicher Kostenblock, sondern als Effizienzhebel: Sie schafft Klarheit, reduziert Reibung und macht Investitionen planbarer. Gerade beim Thema, wie viele eine KI-fähige Website kostet, entscheidet diese strukturelle Reife darüber, ob ein Projekt sechs Monate oder achtzehn dauert.
Bevor Sie Budget für eine KI-Initiative freigeben, sollten Sie nicht nur den Business Case prüfen, sondern auch den strukturellen Reifegrad Ihrer Plattform.
Diese Fragen entscheiden darüber, ob Sie in ein einzelnes Feature investieren, oder in nachhaltige digitale Handlungsfähigkeit. Damit Sie vor der Budgetfreigabe schnell Klarheit gewinnen, haben wir ein Cheat Sheet mit 8½ Fragen für Marketing & Sales zusammengestellt.
Wenn es um Budget, Prioritäten und ROI geht, entscheidet am Ende nicht die Technologie – sondern die strategische Einordnung. Der größte Fehler in der Vorstandsdiskussion ist es, mit einem konkreten Feature zu argumentieren: „Wir brauchen einen Chatbot.“ Ein Chatbot ist kein strategisches Ziel. Er ist ein möglicher Anwendungsfall. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob Sie strukturell in der Lage sind, digitale Initiativen schnell und planbar umzusetzen?
Genau hier wird die Plattformstrategie zum entscheidenden Argument. Wenn Verantwortlichkeiten, Datenzugriffe und Zielbilder bereits definiert sind, startet ein neues KI-Feature nicht bei null – sondern auf einem deutlich höheren Niveau. Budgets zahlen auf ein gemeinsames Ziel ein. Bestehende Investitionen, etwa in PIM, CMS oder Integrationsplattformen, werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Bausteine einer übergeordneten Entwicklung genutzt. Ohne diese strategische Klammer wird jede KI-Initiative neu verhandelt. Mit ihr wird sie planbar. Das ist der Unterschied zwischen einem Innovationsprojekt und einem skalierbaren Geschäftsmodell.
KI im Mittelstand bedeutet nicht, einzelne Tools einzusetzen, sondern datenbasierte Systeme produktiv in bestehende Prozesse zu integrieren. Im B2B-Kontext geht es häufig um intelligente Produktsuche, Personalisierung, Self-Service oder automatisierte Content-Generierung. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie allein, sondern die Fähigkeit der digitalen Plattform, Daten strukturiert bereitzustellen und skalierbar zu verarbeiten.
Eine Plattform ist AI-ready, wenn strukturierte Daten verfügbar sind, Systeme integriert zusammenspielen und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. KI-Readiness bedeutet, dass neue Use Cases nicht bei null starten, sondern auf einer stabilen, dokumentierten Infrastruktur aufbauen können. Ohne diese strukturelle Reife bleiben KI-Initiativen häufig im Pilotstadium.
Das Budget für eine KI-Plattform im Mittelstand hängt weniger vom einzelnen Feature ab als vom Reifegrad der bestehenden Infrastruktur. Ein isolierter KI-Use-Case ist oft kalkulierbar. Teuer wird es, wenn Datenbereinigung, Systemintegration oder organisatorische Klärungen nachgeholt werden müssen. Unternehmen mit klarer Plattformstrategie investieren planbarer und effizienter.
Ein KI-Chatbot für eine B2B-Website lohnt sich vor allem bei komplexen Produktportfolios, hohem Self-Service-Bedarf oder wiederkehrenden Anfragen. Entscheidend ist, dass der Chatbot auf strukturierte Produktdaten zugreifen kann und reale Geschäftsprobleme löst. Ohne saubere Datenbasis bleibt der Nutzen begrenzt.
Nicht zwingend. In vielen Fällen ist keine komplett neue Website erforderlich, sondern eine Modernisierung der bestehenden Plattformarchitektur. Entscheidend ist, ob Daten strukturiert vorliegen, Systeme integrierbar sind und Erweiterungen flexibel umgesetzt werden können. KI erfordert nicht zwingend einen Relaunch – aber eine skalierbare digitale Grundlage.
Wissen Sie, ob Ihre B2B-Plattform wirklich AI-ready ist?
Im Bitgrip Webinar haben wir 8½ Fragen vorgestellt, die Sie sich – und Ihrer IT – stellen sollten, bevor Sie in KI investieren. Im Cheat Sheet haben wir die wichtigsten davon kompakt zusammengefasst: inklusive konkreter Kriterien zur Selbstbewertung und einem strukturierten Einstieg – auch ohne perfekte Strategie.
